Accordion Mystery


Freitag, 05.03.2010 - Accordion Mystery

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Als wir am Freitagabend ankamen, konnten wir erstmal einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Es waren sogar Rehe zu sehen, ganz dicht an den Häusern dran. Danach machten wir uns auf den Weg ins Theater.
An diesem Abend waren sehr wenige Leute da, was ich aber eigentlich ganz gemütlich fand (im Gegensatz zu Sonntag -> ausverkauft!)
Thomas Rühmann erzählte die Geschichte und spielte Gitarre, Tobias Morgenstern übernahm das Akkordeon, gemeinsam haben sie gesungen und teilweise ziemlich wild musiziert. Die beiden haben auf einer Couch gesessen, gelegen, gestanden und was weiß ich nicht noch alles.
Es ging um drei Deutsche die nach Amerika reisten, ein Württemberger, ein Sachse, und noch einer… vielleicht waren es auch zwei Württemberger^^ Thomas Rühmann machte die Dialekte der drei nach, was (wie man sich vorstellen kann, vor allem als der Sachse dran kam) ziemlich unterhaltsam war.
Während des Stückes wurde behauptet, Frauen könnten kein Akkordeon spielen. An dieser Stelle: Vanessa KANN Akkordeon spielen!
(Um noch einmal auf die Couch zurückzukommen, einmal klopfte Thomas Rühmann darauf, so dass eine riesige Staubwolke zum Vorschein kam.)
Es wurde von diversen Personen berichtet, darunter ein so guter Musiker „Er musste als Baby mit einer Grammophonnadel geimpft worden sein“ anders ließ sich seine Begabung nicht erklären.
Doch vor allem drehte es sich um das grüne Akkordeon, wie es von einem Besitzer zum nächsten kam und was es dabei alles erlebte. Wie jemand 14000 Dollar in Scheinen hineinklebte, es einmal im Taxi vergessen wurde und ein anderer es sogar ins Wasser tauchte.
Zum Ende stellte Thomas Rühmann die Couch (ich komm nicht von ihr los, so hat die mich anscheinend beeindruckt :D) hochkant hin. Die sah von unten aus, als hätten da sämtliche Tierarten ihre Nester drin gebaut. Er ließ sich einen Stuhl aus dem Publikum geben und hat sich damit hinter die Couch gestellt. Also er hat drauf gestanden und dann so drüber geguckt.
Es gab einen laaaangen Applaus, trotz der wenigen Leute.

© Jeanine, 2010